KREIS GROSS-GERAU – Angefangen hatte es einst in ganz bescheidenem Rahmen, aber jetzt, zur 5. Auflage am 24. und 25. November, konnte Elke Rauscher, die Interne Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Groß-Gerau, bereits über 200 Besucherinnen und Besucher begrüßen - und alle waren begeistert. Die Gesundheitsaktionstage im Landratsamt, sie haben sich in der Tat zu einem Renner entwickelt. Dabei war augenfällig, dass nicht nur die Bediensteten der Verwaltung von der Möglichkeit Gebrauch machten, schnell mal den persönlichen Body-Maß-Index bestimmen zu lassen oder auf dem Müsli-Rad die Frühstückszugabe für den nächsten Morgen zu mahlen, sondern sich auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher um die interessanten Informations- und Aktionsstände drängten. Im Foyer des Landratsamtes herrschte jedenfalls zwei Tage lang reges Treiben. AOK, DAK, Barmer und IKK Südwest, die vier großen Krankenkassen, boten an ihren Ständen allerlei Möglichkeiten, etwas für die Gesundheit zu tun. Wer wollte, konnte Körperfett, Cholesterin, Blutdruck, -fett und -zucker bestimmen lassen, am Dreikanal-EKG-Gerät eventuell vorhandene Stress-Symptome ermitteln oder sich über gesunde Ernährung informieren. Weiterhin wurden Bewegungsprogramme für den Arbeitsplatz wie Rückenfit und Live-Kinetik angeboten, und wer besonders viel Glück hatte, ergatterte sogar einen Termin für eine mobile Massage. Hier war der Andrang erwartungsgemäß besonders groß. Dazu gab’s massenweise Broschüren und Handzettel, um die Erkenntnisse zuhause zu vertiefen. Elke Rauscher zog am Ende der zweitägigen Aktion eine „mehr als zufriedenestellende Bilanz“. Mit einer solchen Publikumsresonanz habe sie nicht in den kühnsten Träumen gerechnet - wobei sie sowohl die Bediensteten als auch die Kundinnen und Kunden der Verwaltung im Blick hatte. Vor allem letztere hätten sich hellauf begeistert geäußert und um eine Fortsetzung gebeten. Zwei, die ebenfalls keinen Hehl aus ihrer Begeisterung machten, waren Landrat Enno Siehr und Erster Kreisbeigeordneter Thomas Will. Die beiden hatten ebenfalls regen Gebrauch von den Untersuchungsangeboten gemacht dabei exzellente Testwerte erzielt. Sie lobten die Aktion der Frauenbeauftragten in höchsten Tönen: Gesundheit sei das wertvollste Gut eines jeden einzelnen, und gesunde und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter das größte Kapital der Verwaltung.
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