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3. Dezember 2009
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Spatenstich läutet Umgestaltung des Dornberger Bahnhofs ein:
Kreisstadt erhält neues Entree
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Der Anfang für die Modernisierung und Umgestaltung des Dornberger Bahnhofs in der Kreisstadt ist gemacht. Unter den Blicken zahlreicher Ehrengäste vollzogen (v.l.n.r.) Bernhard Sommerfeld vom RMV, Holger Witt vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen, Erster Kreisbeigeordneter Thomas Will, Büttelborns Erster Beigeordneter Thomas Laut, die Groß-Gerauer Stadtverordnete Monika Welisch und Kreisstadt-Bürgermeister Stefan Sauer am Mittwoch den symbolischen ersten Spatenstich für das Millionenprojekt.
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KREIS GROSS-GERAU – Lange haben die Anlieger und Benutzer des Dornberger Bahnhofs darauf warten müssen, haben fehlende Parkmöglichkeiten, eine unansehnliche Umgebung und schlechte Anbindungen hingenommen, wie sie im Grunde einer Kreisstadt nicht würdig sind, jetzt endlich ist eine Aufwertung des Areals absehbar: Am 2. Dezember nahmen Erster Kreisbeigeordneter Thomas Will, Kreisstadtbürgermeister Stefan Sauer, Büttelborns Erster Beigeordneter Thomas Laut, Bernhard Sommerfeld vom RMV und Holger Witt vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen gemeinsam den Ersten Spatenstich für die Umgestaltung und Modernisierung des Bahnhofumfelds vor. Vorausgegangen waren über ein Dutzend Jahre des Ringens mit der Deutschen Bahn, dem Land Hessen, dem RMV und vielen anderen Behörden und Institutionen, die in das Modernisierungskonzept und seine Finanzierung eingebunden werden mussten. „Die Freude über die Steine, die uns jetzt vom Herzen fallen, sie sind bis nach Frankfurt zu hören“, brachte Erster Kreisbeigeordneter Thomas Will die Gemütslage der Anwesenden auf den Punkt. Der Dornberger Bahnhof verzeichne im gesamten Kreisge-biet mit die größten Fahrgastzahlen und werde vor allem von Berufspendlern und Schülern stark genutzt. Er nehme im Konzept des ÖPNV im Kreis eine zentrale Rolle ein und seine Bedeutung sei durch die Erschließung des neuen Helvetiaparks zwischen Groß-Gerau und Büttelborn in den letzten Monaten noch weiter gewachsen. Ziel sei es, den Bahnhof als Verknüpfungspunkt zwischen den Verkehrsträgern Schiene, Bus, Pkw, Rad und Fußgängern barrierefrei auszubauen und die bestehenden baulichen und Funktionsmängel zu beseitigen. Will wies dabei noch einmal darauf hin, dass der Bahnhof derzeit für Mobilitätsbehinderte, Reisende mit schwerem Gepäck, Kinderwägen und Fahrrad nicht oder nur eingeschränkt nutzbar sei und verwies auf fehlende Parkplätze ebenso wie auf unzulängliche Bushaltestellen. Das soll jetzt alles besser werden. Die Planungen sehen im 1. Bauabschnitt eine komplette Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes vor, wo vier neue Bussteige mit modernen Wartehallen, ein Wendehammer, neue Taxistände, zusätzliche Kurzzeitparkplätze und eine überdachte Fahrradabstellanlage entstehen. Richtig spannend wird es aber erst danach, wenn auch auf der Ostseite ein neuer Bahnhofsplatz mit Park- und Ride-Plätzen, Bus- und Taxi-Halteplätzen sowie Abstellmöglichkeiten für Fahrräder errichtet wird und die Bahnsteige selbst über Aufzüge barrierefrei miteinander verbunden werden. „Hier wird nicht länger gekleckert, hier wird endlich geklotzt. Hier entstehen endlich Bedingungen, die es den Menschen leichter machen, vom umweltbelastenden Individualverkehr auf Bus und Schiene bzw. vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen“, brachte Will die Zielvorgabe auf den Punkt. Dies wolle sich auch der Kreis etwas kosten lassen und beteilige sich deshalb zusammen mit der Stadt, dem Land, dem RMV und der Bahn an der Finanzierung des Millionenprojektes, von dem alle profitierten.
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Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau - Presse- und Informationsamt - Wilhelm-Seipp-Str. 4 D-64521 Groß-Gerau Tel. 06152/989-333 oder -275 Fax 06152/989-339 E-mail: pressestelle@kreisgg.de
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