KREIS GROSS-GERAU – Um bis zu 20 Prozent soll der Energieverbrauch an der Gustavsburger Gustav-Brunner-Schule sinken. Möglich macht das die neue Heizungsanlage, die dort gegenwärtig installiert wird. Modernste Brennwerttechnik und ein kleines Blockheizkraftwerk, das neben Wärme auch elektrischen Strom produziert, sorgen für die erfreulichen Einsparungen an Steuermitteln und CO2-Ausstoss. Bei einem Vor-Ort-Termin informierte sich jetzt 1. Kreisbeigeordneter Thomas Will über den Verlauf der Umbauarbeiten, die bereits im Februar 2010 abgeschlossen sein sollen. Damit setze der Kreis ein weiteres Zeichen für umweltfreundliche Energiegewinnung, betonte Will bei diesem Anlass und erinnerte in diesem Zusammenhang noch einmal an die Zielsetzung des Kreises, bis zum Jahr 2020 rund zwanzig Prozent des Energiebedarfs im Kreis aus regenerativen Quellen zu decken. Durch das Konjunkturprogramm des Landes Hessen sei es nun möglich geworden, nicht nur in Gustavsburg, sondern auch an Grundschulen in Mörfelden, Wallerstädten, Klein-Gerau, Astheim und Wolfskehlen neue und sparsame Heizungsanlagen zu installieren. Aber nicht nur der Energieverbrauch wird durch die laufenden Umbauten gesenkt: Durch den Einbau einer neuen Mess- und Regeltechnik wird es nun möglich, die Heizungen in Schulen zentral vom Groß-Gerauer Landratsamt zu steuern und zu überwachen. Hierfür werden, ohne dass dafür zusätzliche Kosten entstehen, die vorhandenen Standleitungen für das Netzwerk der Schulcomputer genutzt: Fehler können somit früher erkannt und möglicherweise „online“ behoben werden, für notwendig werdende Umprogrammierungen ist keine Dienstreise eines Technikers mehr notwendig: Moderne Elektronik macht´s möglich.
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