KREIS GROSS-GERAU – Die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Der Aufsichtsrat wählte in seiner letzten Sitzung des Jahres in Seligenstadt aus seiner Mitte heraus den Ersten Kreisbeigeordneten und Kulturdezernenten des Kreises Groß-Gerau, Thomas Will, in diese verantwortungsvolle Funktion, die er fortan gleichberechtigt mit dem Kulturdezernenten der Stadt Frankfurt, Prof. Dr. Felix Semmelroth, ausfüllen wird. Will tritt damit die Nachfolge der Bad Homburger Oberbürgermeisterin a.D. Dr. Ursula Jungherr an. Prof. Semmelroth würdigte zunächst die Verdienste von Dr. Jungherr um die Entwicklung der Kulturarbeit in der Region. „Ohne sie“, so Prof. Semmelroth, „wären die regionalen Anstrengungen hinsichtlich einer gemeinsamen kulturellen Arbeit längst nicht so erfolgreich und die KulturRegion mit ihren Projekten „Route der Industriekultur“, „GartenRheinMain“, „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“, „Burgen, Schlösser und Palästen“ sowie „Starke Stücke“ nicht so präsent in der Region. Thomas Will kündigte an, die Arbeit weiterführen und als regionaler Vertreter eines Landkreises an der Seite von Prof. Semmelroth gemeinsam für die Region FrankfurtRheinMain wirken zu können. Als sein Hauptanliegen bezeichnet er es, den Grundgedanken der KulturRegion im Bewusstsein der Menschen noch stärker zu verankern und endlich auch jene „weißen Flecken“ zu integrieren, die derzeit noch ein wenig außen vor stünden. Als Beispiele hierfür nannte er die Landeshauptstadt Wiesbaden, den Landkreis Darmstadt-Dieburg und den Rheingau-Taunus-Kreis, die zu der Vielfalt der Kulturlandschaft noch jede Menge beizutragen vermögen.
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