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Aktuell: Pressemitteilungen: Pressemitteilungen Archiv: 2. Februar 2010
Werke von Mario Derra im Mainzer Gutenberg-Museum:
026/2010
„Ein Gesicht für Peter Schöffer“

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Eröffnung der Mario-Derra-Werkschau im Mainzer Gutenberg-Museum. V.l.: 1. Kreisbeigeordneter Thomas Will, Kulturdezernent Peter Krawietz (Landeshauptstadt Mainz), Mario Derra, Professor Hermann von Saalfeld (ehemaliger akademischer Lehrer von Mario Derra), Dr. Eva Hanebutt-Benz (Direktorin des Gutenberg-Museums) und Bürgermeister Rudi Müller (Schöfferstadt Gernsheim).
KREIS GROSS-GERAU – Kunstfreunde, die sich für das Werk des Gernsheimer Künstlers Mario Derra interessieren, sollten in den nächsten Wochen einen Besuch des Mainzer Gutenberg-Museums einplanen. Dort wurde jetzt seine Werkschau „Ein Gesicht für Peter Schöffer“ eröffnet, die noch bis Mitte März in einer Sonderausstellung zu sehen sein wird.

Derra nähert sich in zahlreichen Holzschnitten, Radierungen und Lithographien der Biographie und dem Werk des wohl berühmtesten Gutenberg-Schülers und bedeutendsten Sohns seiner Heimatstadt Gernsheim. Und gibt dabei gleichzeitig, wie Dr. Eva Hanebutt-Benz, die Direktorin des Museums, in ihrer Einführungsrede ausführte, „eine künstlerische Darstellung der Geschichte der schriftlichen Kommunikation bis hin zur Industrialisierung des Drucks im 19. Jahrhundert.“

Für 1. Kreisbeigeordneten Thomas Will ist Derra dafür prädestiniert wie kaum ein anderer: „Denn es gibt nur wenige zeitgenössische Künstler, die sich für ihr Werk nicht nur der technischen Möglichkeiten der Druckkunst bedienen. Sondern für die das Drucken, seine technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten, selbst immer wieder Thema künstlerischer Gestaltung ist.“ Künstlerische Vielfalt, historische Verantwortung, pädagogisches Engagement und zeitgeschichtliches Bewusstsein prägten das Werk Mario Derras gleichermaßen, betonte er in seiner Eröffnungsansprache: „Ein vielseitiger Mensch und vielseitiger Künstler – und vielleicht gerade darin dem großen Peter Schöffer nicht ganz unähnlich!“

Peter Krawietz, Kulturdezernent der Stadt Mainz, hatte eingangs die enge Verbundenheit Derras mit dem Mainzer „Weltmuseum der Druckkunst“ betont: Schließlich sei der Gernsheimer Künstler hier immer wieder mit Ausstellungen und Forschungsprojekten präsent. Mit seinen Arbeiten rund um den 1425 in Gernsheim geborenen Peter Schöffer, so Thomas Will, lasse Derra nun den großen Pionier wie auch die Geschichte der Druckkunst in künstlerischer Form vor uns entstehen: „Mario Derra ist einer, der uns in der Flut der Bilder, die uns täglich umgibt, immer wieder auf das Wesentliche, das eigentlich Wichtige hinweist: Ich bin mir sicher, auch mit den in dieser Ausstellung gezeigten Werken wird ihm dies wieder gelingen!“

Die Ausstellung „Mario Derra – Ein Gesicht für Peter Schöffer“ ist noch bis zum 14. März im Mainzer Gutenberg-Museum zu sehen (Dienstag bis Samstag 9 Uhr bis 17 Uhr, Sonntag 11 Uhr bis 15 Uhr, montags und während der Fastnachtstage vom 13. bis zum 16. Februar geschlossen). Nähere Informationen: www.gutenberg-museum.de, www.mario-derra.de.


 
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