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Der Kreis Groß-Gerau
 
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Der Kreis Groß-Gerau: Geografische Lage:
 
Flach, aber alles andere als eintönig

Der Kreis gehört in seiner Gesamtheit zum Tiefland des Oberrheingrabens, im Westen begrenzt vom Rhein und dem sich dahinter anschließenden rheinhessischen Hügelland. Im Norden markiert der Main eine natürliche Grenze, über die hinaus sich die Landschaft bruchlos in das Rhein-Main-Tiefland fortsetzt. Im Osten sind die Übergänge geographisch wie geologisch fließend. Allenfalls zieht die Hügelkette des Odenwalds im Südosten so etwas wie eine erkennbare räumliche Abgrenzung, wobei die südliche Kreisgrenze wieder rein zufällig anmutet.

Die Landschaft dazwischen, insgesamt rund 45.000 Hektar, ist zwar flach, aber alles andere als eintönig. Knapp ein Viertel des Kreisgebiets ist auch heute noch mit Wald bedeckt. Im Nordosten stellt das historische Waldgebiet der "Dreieich" die heute von Straßen und Bahngleisen zerschnittene Anbindung zum Frankfurter Stadtwald dar. Mit lichten Mischwäldern findet sich im Süden, östlich von Gernsheim, ein gänzlich anderer Waldtyp. Im mittleren und westlichen Teil des Kreisgebietes prägt eine intensive landwirtschaftliche Nutzung das Landschaftsbild. In durchweg großflächiger Form werden hier zahlreiche Gemüsesorten, Zuckerrüben, Getreide und in beträchtlichem Umfang Spargel - das Markenzeichen der Region - angebaut.
 
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