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Der Kreis Groß-Gerau: Portrait:
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Selbst auf Luftaufnahmen aus großer Höhe ist der Kreis Groß-Gerau gut zu erkennen: Er bildet jenes Landschaftsdreieck, das sich südlich und östlich an die geographisch markante Einmündung des Mains in den Rhein anschließt.
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In den 14 Städten und Gemeinden leben annähernd 250.000 Einwohner. Hier wird international gedacht, gefühlt und gelebt. Von den Römern vor 2000 Jahren über die Waldenser ab 1699, die "freigelegten" Bauern im 19. Jahrhundert, die Heimatvertriebenen und Flüchtlinge nach 1945 bis hin zu denArbeitsemigranten der 60er und 70er Jahre - im Kreis Groß-Gerau haben sich immer wieder Menschen aus anderen Kulturkreisen angesiedelt, wirtschaftlichen Wohlstand getragen und angeschoben, kulturelle Akzente gesetzt. Und haben zugleich ein Klima der Weltoffenheit und der Toleranz geschaffen, das seinesgleichen sucht.
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Fremde, gerade dann, wenn sie anderswo unter Verfolgung zu leiden hatten, waren und sind zwischen Rhein, Main und Odenwald stets willkommen. Und dagegen, dass sie auf Dauer bleiben, hat auch niemand etwas. Im Schnitt ist heute jeder fünfte Bürger des Kreises Groß-Gerau nichtdeutscher Herkunft. Auch in anderer Hinsicht ist der Kreis international: Partnerschaftliche Beziehungen bestehen zur Grafschaft Cheshire in Großbritannien, zum Kreis Klodzko in Polen und zum Municipio, Masatepe in Nicaragua.
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